Regie

 

Wenn sich bei der Premiere der Verhang hebt, ahnt keiner aus dem Publikum, dass dies der Schlußpunkt einer langen Vorlaufzeit ist.
 

  • Der Regisseur / die Regisseurin muss viele Textbücher lesen und bewerten und sich schließlich für ein Stück entscheiden.
  • Die ausgewählten Stücke werden auf der Spielplansitzung jedes Jahr vorgestellt. Auf dieser Siztung entscheiden sich die Mitglider des Gremiums für den neuen Spielplan.
  • Wird das Stück gewählt, muss der Regisseur / die Regisseurin aus dem Mitgliederkreis der Bühne sein / ihr Ensemble zusammenstellen.

    In diesem 5-Punkte-Konzept hat der Vorstand dargelegt, welche Qualifikationsbereiche ein Regisseur / eine Regisseurin ausfüllen bzw. bedenken muss:

  • Erfahrung: Auswahl und Besetzung eines Stückes
  • Imagination: Sinnvolles Streichen des Textes; Umsetzung des Gelesenen in Handlung; Entwurf eines Bühnenbildes
  • Menschenführung: Wie gewinne ich Bühnenmitglieder für mein Stück; Wie begeistere ich die Ensemblemitglieder und wie motiviere ich während der lang dauernden Probenzeit; Wie gehe ich mit unverhergesehenen Dingen um; Wie flexibel bin ich ?
  • Organisation: Erstellung eines Probenplanes; Verbindung zu anderen Bereichen (Bühnenbau, Technik, Maske, Requisite); Gewinnung eines Produktionsmanagers, der, in Abstimmung mit dem Regisseur / der Regisseurin, alle nicht künstlerischen Aufgaben übernimmt.
  • Zeit: Persönliche Koordination von Beruf und Hobby; Balance zwischen Proben und Urlaubszeit

    In der Regel erwirbt ein Regisseur seine Kompetenz in der Regieassistenz. Bei dieser Mitwirkung kann man bei einem erfahrenen Regisseur (besser bei mehreren) lernen, Stücke dramaturgisch zu bearbeiten und intensive Probenarbeit zu gestalten.

     
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